Übersicht

Der Besuch der Ausstellung und auch dieser Website nimmt Sie mit auf eine Weltreise. Auf Ihrer Reise besuchen Sie Länder wie Indien, Peru oder Burkina Faso, die alle etwas gemeinsam haben: Sie produzieren Nahrungsmittel, die auch bei uns auf den Tisch kommen. Was wir geniessen, verhilft den Menschen in den Entwicklungsländern im besten Fall zu einem anständigen Einkommen. Oft reicht der Erlös für Reis, Kakao oder Kaffee aber kaum zum Leben, und das Geschäft im globalisierten Nahrungsmittelhandel machen stattdessen die Industrieländer und ihre Firmen.

Hier erfahren Sie mehr über ausgewählte Länder und lernen exemplarische Personen kennen. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit, nach Themen geordnet mehr über die Hintergründe der Produktion und des Handels von Nahrungsmitteln zu erfahren und schliesslich einen Blick in die Ernährung der Zukunft zu werfen.

Länder

Bei den acht ausgewählten Ländern erhalten Sie in einem ersten Teil jeweils Informationen über Gesellschaft und Wirtschaft, in einem zweiten Abschnitt über die Landwirtschaft und die wichtigsten Erzeugnisse, sowie drittens über einen ausgewählten Schwerpunkt wie zum Beispiel den Kartoffelanbau im peruanischen Hochland oder die Nahrungsmittelspekulation an amerikanischen Börsen.

Personen

Aus jedem Land wird eine Person vorgestellt, die Ihnen mehr über ihre Arbeit und Lebensbedingungen erzählt. In kurzen Hörbeiträgen erzählen diese Menschen aus ihrem Alltag. Die Bäuerin Leonor Gomez aus Honduras vom Kakaoanbau, aus dessen Früchten Fairtrade-Schokolade entsteht. Oder Refat Jahangir aus Bangladesch über seine Zukunft als Fischer. Schliesslich erhalten Sie bei jeder Person auch einen Einblick in die Essgewohnheiten des jeweiligen Landes.

Themen

Im Thementeil werden acht zentrale Aspekte rund um die globale Nahrungsmittelproduktion aufgezeigt. Beispielsweise die Auswirkungen unseres Fleischkonsums oder die Rolle der Arten- und Sortenvielfalt für die Ernährungssicherheit.

Essen morgen

Sie erfahren jedoch nicht nur Interessantes aus der Gegenwart. Ein Blick in die Zukunft zeigt verschiedene Szenarien auf: Essen wir in Zukunft Insekten? Oder Reis aus dem Labor? Liegt die Lösung im Eigenanbau von Gemüse auf der Dachterrasse? Schliesslich wird auch die Frage erörtert, wie wir im Jahr 2050 eine Weltbevölkerung von 9 Milliarden Menschen ernähren können.